Ohne mich!! / F..n anamma!

Bin gerade dabei mir einer nahestehenden Person behilflich zu sein, einen Pflegeplatz zu finden. Die Person ist alt, schwach und zerbrechlich aber im Kopf recht glasklar. Vielleicht die Höchststrafe? Jedenfalls habe ich jetzt mehrere Pflegeheime gesehen und leider gilt auch dort der Kapitalismus – je mehr du zahlst, desto schöner wird es. Aber nichts neues unter den Sternen. Aber die Tatsache wie wir alte Menschen immer noch verkauft werden, erstaunt mich. Auf der Broschüre eines Unternehmens, das mehrere Pflegeheime hier in Berlin hat sieht man eine Frau und einen Mann. Sie sitzen auf einem Sofa und SIE bläst dabei Seifenblasen und ER schaut ihr glücklich und infantil zu. Ist das die zukünftige Erwartung? Soll ich jetzt schon die Seifenblasen kaufen?

Ps. Die Namen der Pflegeheime sind abenteuerlich, idyllischer und kitschiger kann es nimmer werden.. ob das hilft??

Bild matthiasener/fotolia


Just nu hjälper jag en närstående person att hitta en vårdplats. Personen är gammal, svag och bräcklig men klar i huvudet . Kanske det värsta straffet? I vilket fall som helst, jag har sett flera vårdhem och tyvärr är det även där, som kapitalismen som gäller – ju mer du kan betala, desto bättre blir det. Men okey, inget nytt under månen. Men nytt är för mig hur vi gamlingar fortfarande saluförs. På broschyren till ett företag som har flera hem här i Berlin  ser man ett par, en man och en kvinna, sitta i en soffa och blåsa såpbubblor. Dvs HON blåser och HAN flinar infantilt mot henne. Är det så vi förväntas bli?? Är det dags att köpa såpbubblor nu tro??

PS. Namnen på vårdhemmen är helt äventyrliga, idylliska och Sörgårdensaktiga. Om det hjälper, tro??

Bild matthiasener/fotolia

4 Gedanken zu „Ohne mich!! / F..n anamma!

  1. Gudrun Loche

    Hallo liebe Cecilia,
    oh ja, das ist ein schwieriges Thema. Wer soll sich denn einen Heimplatz noch leisten können. Ob mit oder ohne Pflegestufe. Bei meiner Mutter hatten wir vor 10 Jahren noch Glück. Erstens war das Heim noch neu, gerade ein Jahr alt und sie hatte ein Einzelzimmer. Dann hatte meine Mutter eine gute Rente (immer gearbeitet, die letzten Jahre im öffentlichen Dienst) mit Zusatzrente und dann noch ihre Witwenrente und Pflegestufe 2. Sie hatte am Ende aller Abzüge noch 600 Euro für sich. Auch auch damit sähe es heute schwarz aus. Ich frage mich manchmal, was diese horenden Preise für ein Zimmer ausmachen.
    Herzliche Grüße
    Gudrun

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