Min coronadagbok Mein Coronatagebuch

Nu har jag suttit in min läkarförordnade pensionärskarantän i fyra månader. För en vecka sedan rann det över och tog både spårvagn och tunnelbana – iförd mask, visir och ilskna blicken om någon kom mig för nära, vilket gav mig flera förundrade blickar. Vi har visserligen munskyddsbestämmelser men som vanligt i Berlin skiter vi i det vi inte vill. Det var en förunderlig lycka att ta sig ut, faktiskt gå in i en affär (inte handla, bara titta..), se andra människor innan det var dags för läkarbesöket, som gav mig en viss rätt till att ge mig ut i den ”farliga” världen. Och nu – nu när jag blivit lite modigare och uppkäftigare och skiter i vad de kloka säger? Nu har värmen kommit och den slår ut mig totalt. Över 33 grader i skuggan är inte min grej och gillar inte min kropp heller – där är vi två för omväxlingens skull helt överens – ja, ja, gnälltant… I morse var jag ute och rullade den röda rullatorn och tanten klockan 7 på morgonen – det var ljuvligt skönt och det fick sen räcka för dagen. Vad har jag för alternativ för kvällen? a) läsa en bok (för okoncentrerad) b) städa ett köksskåp (har jag gjort flera gånger och hur kul är det?) c) kika på TV? Gissa vilket alternativ det blir?

Mein Coronatagebuch

Jetzt habe ich schon vier Monate ärztlich verordnete Quarantäne hinter mir. Vor einer Woche aber war es SCHLUSS mit meiner Geduld und fuhr sowohl mit Straßenbahn und U-Bahn – mit Mundschutz, Visier und dem bösen Blick falls jemand mir zu nahe kam, und mit diesem Outfit konnte ich den anderen Passagiere ein interessantes Bild bieten. Wir haben ja zwar die Mundschutzbestimmung in den Öffentlichen aber wie immer in Berlin – wir tun nur das was wir wollen. Nix passiert.. Es war ein wunderbares Glück „draußen“ in der Welt zu sein, tatsächlich in einen Laden hineingehen (nix kaufen, nur gucken..), andere Menschen zu sehen bis der Arzttermin, der mir das Recht gab, mich überhaupt in die gefährliche Welt zu begeben, dran war. Und jetzt wo ich etwas mutiger und aufmüpfiger geworden bin? Jetzt ist die übliche Hitze gekommen und die haut mich völlig aus den Socken. Mehr als 33 Grad im Schatten ist nicht mein Ding – ja, ja Jammertante – und das mag mein Körper auch nicht – da sind wir beide ausnahmsweise einer Meinung. Heute Morgen um 7 Uhr rollte ich meinen roten Rollator und mich durch den Park – es war einfach wunderbar und das muss nun für heute an Aufregung reichen. Und was haben wir im Angebot für den Rest des Tages? a) Buch lesen (bin zu unkonzentriert), b) einen Küchenschrank aufräumen (habe ich schon mehrmals gemacht und wie lustig ist das wohl?) oder c) glotzen. Na rate mal was es wohl wird?

6 Gedanken zu „Min coronadagbok Mein Coronatagebuch

  1. Sophie Krepp

    Tror att du överskattar din omgivning o deras aktivitetsnivå! Har inte gjort många knop idag..drog ut tröjorn o sorterade, ( för överjaget..). men annars absolut ingenting. Suttit under markisen..och gör det fortfarande..
    Kvällsvalkan är underbar!

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    1. Cecilia Stickler Beitragsautor

      Nä det tror jag nog inte – ser ju hur folk springer fram och tillbaka ute. Nåt måste de väl ha för sig..

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  2. Gudrun Lochte

    Liebe Cecilia, seit November letzten Jahres habe ich mich am Samstag wieder erstmals unter Leute gewagt. Erst meine Chemo, wo ich Menschenansammlungen meiden sollte ( was sind Menschenansammlungen 5 oder 50? ) und als die Chemo vorbei war, da kam Corona. Am Samstag habe ich mich mit meinen Chemomädels in einem Cafe getroffen. Wir haben in einem wunderschönen Innenhof gesessen und ich habe es genossen.
    Liebe Grüße und pass auf dich auf
    Gudrun

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    1. Cecilia Stickler Beitragsautor

      Ja Gudrun, lasst uns feiern und feiern und feiern – das haben wir verdient!! Und Dir geht es wohl so wie mir – mir fehlen die sozialen Kontakte sehr. Dir alles Liebe! Cecilia

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  3. Gabi

    Ja man muss wieder unter die Leute ein bisschen schwätzen und einen Kaffee trinken – vorsichtig und mit Abstand. Paßt auf euch auf Gudrun und Cecilia.
    Liebe Grüße Gabi

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    1. Cecilia Stickler Beitragsautor

      Danke Dir Gabi – weiss bald nicht mehr wie es geht “sozial” zu sein..
      Liebe Grüße und pass Du auch auf Dich auf
      Cecilia

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